Bei Nestlé Deutschland war ich für Issues- und Krisenmanagement verantwortlich, bei FTI Consulting habe ich Mandanten durch kritische Lagen begleitet. Davor zwölf Jahre Journalist bei Dow Jones, FAZ-Verlag und dpa-Gruppe. Ich weiß, wo Redaktionen den Finger hineinlegen, weil ich es selbst getan habe.






Akuter Fall? +49 163 480 6345
Ausgangslage: Ein internationaler Lebensmittelkonzern geriet wegen einer Produktsparte unter Druck. Recherchen zweier Medien im Ausland warfen die Frage auf, ob die eingesetzten Aufbereitungsverfahren mit der Kennzeichnung der Produkte vereinbar waren. Der Vorwurf betraf damit die Grundlage des Geschäfts. Eine NGO stellte Strafanzeige, eine parlamentarische Untersuchung lief an, die Berichterstattung riss über Monate nicht ab. In Deutschland wollten Redaktionen wissen, was der Fall für die hier verkauften Produkte bedeutet.
Meine Aufgabe: Über ein Jahr die Medienarbeit für den deutschen Markt begleiten.
Strategie: Eine NGO-Kampagne mit laufendem Verfahren folgt einer Dramaturgie. Wir haben die möglichen nächsten Schritte durchgespielt, von weiteren Anzeigen über Testkäufe bis zu neuen Veröffentlichungen, und Reaktionen vorbereitet, bevor sie unter Zeitdruck entstehen mussten.
Medienarbeit: Der Fall spielte im Ausland und betraf nicht dieselben Produkte, die in Deutschland im Regal standen. Diese Unterscheidung ging in der Berichterstattung mehrfach verloren. Ich habe die betreffenden Redaktionen kontaktiert, die fehlenden Fakten geliefert und die Position des Unternehmens platziert. Auch bei der auflagenstärksten Zeitung Deutschlands.
Ergebnis: Die deutsche Berichterstattung wurde über den Verlauf präziser und ordnete den Sachverhalt korrekt ein. Die Position des Unternehmens war in den zentralen Titeln vertreten.







